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Schiffsmodellbau
LturmDreh

Rivab-08Alle Modellbauer oder die, die es noch werden wollen, laden wir herzlich zu unserem monatlichen Clubabend ein.
Hier werden Probleme beim Bau eines Schiffes besprochen, die nächsten Veranstaltungen geplant oder einfach nur in gemütlicher Runde Erfahrungen beim Bau des aktuellen Modells ausgetauscht. Für den Clubabend steht uns in Bonn ein Raum im Gebäude der Johannes-Schule im Nebengebäude Rehfuesstraße, Ecke Jagdweg zur Verfügung. Für weitere Informationen bitte die “Kontakt” - Seite aufrufen. .

Was ist eigentlich Schiffsmodellbau?

Die Einen werden sagen, das ist eine Art Zeit totzuschlagen. Andere: Das sind Männer, die nicht erwachsen werden wollen und mit kleinen Schiffen spielen dürfen.

Wir sagen: Schiffsmodellbau ist eine Freizeitbeschäftigung für alle Altersgruppen.
Durch die vielen, grossen Vorbilder findet jeder ein Schiff das seinen Neigungen, persönlichen Interessen und Fähigkeiten entgegenkommt.
Schnelle Rennboote und deren Technik finden die Einen interessant. Andere bauen ihr Modell nach aufwendigen Originalplänen und statten es mit vielen Sonderfunktionen aus. U-Boote mit raffinierter Tauchsteuerung und Abdichtungen oder Modelle mit einer funktionsfähigen Dampfmaschine, findet einer weitere Gruppe spannend. Ruhig dahingleitende Segler werden wieder von anderen Modellbauern als das spannendste Modell bezeichnet.

All diese verschiedenen Schiffsmodellarten haben eins gemeinsam:

  •   Sie müssen gebaut werden
    obwohl
    In den letzten Jahren kommen immer mehr “RTR” oder “ATR” Modelle auf den Markt. Mehr dazu unter diesem Link

Beim Schiffsmodellbau werden die verschiedensten handwerklichen und technischen Fähigkeiten trainiert. Dadurch entwickelt man ein Verständnis für eine Fülle von technischen Zusammenhängen. 

Wie steigt man am besten in den Schiffsmodellbau ein ?

Der Einsteiger sollte auf  keinen Fall den Fehler machen mit einem grossen und aufwendig zu bauenden Modell beginnen. Auch eignen sich die kleinen, günstigen, meist mit Fernsteuerung gelieferten, Fertigmodelle nicht unbedingt als Einstieg. Beim ersten Modell,  ist der Bau meist so aufwendig, dass man schnell an seine Grenzen bzw an die Grenzen der modellbauerischen Lust kommt (Man(n) will mit dem Modell auch irgendwann einmal fahren). Bei den Fertigmodellen ist die Reichweite und die Qualität so schlecht, dass man nach kurzer Zeit die Lust am Modell verliert.
Als Einsteiger sollte man zunächst ein kleines, einfaches Modell bauen. Schon hier wird man als Einsteiger  vor Bauprobleme gestellt, die es zu lösen gilt. So muss zum Beispiel der korrekte  Umgang mit Laubsäge, Messer, Feile, Klebstoff und Pinsel erst einmal gelernt werden.

Auch der Einbau einer Schiffswelle und eines Motors samt Fernsteuerung stellt den Modellbaueinsteiger vor Probleme, daher ist ein kleiner Baukasten mit genauer Bauanleitung der beste Einstieg. Die Modellbaufirmen bieten gerade im Einsteigerbereich eine grosse Bandbreite an Modellen zum Verkauf an.

Am besten lassen Sie sich von einem Modellbaufachhändler beraten, da die Fachhändler meistens selber Modelle bauen und fahren / fliegen sperechen diese Leute aus eigner Erfahrung.
In einigen Geschäften großer Spielwerenketten werden dem Kunden gerne Modelle zum Kauf angeboten die für den Einsteiger ungeeignet sind, die Verkäufer sind meist keine Modellbauer und können daher gar nicht aus der eigenen Erfahrung berichten.
Zudem sollten Sie sich bei einem Ortsansässigen Modellbauer erkundigen welche Modelle auf den Fahrgewässern erlaubt sind. Gerade bei Rennbooten die mit hoher Geschwindigkeit über das Wasser jagen kann es da schnell eng auf dem Fahrwasser werden. Auf den meisten kleinen Seen oder Teichen ist der Bertrieb von Booten mit Verbrennungsantrieb aus  Umweltschutzgründen verboten, ausgenommen von dem Verbot sind Modelle mit Dapfmaschinen.

  • Um sich auch beraten zu lassen, werden Sie in Ihrer Nähe bestimmt einen Modellbauclub finden.
    In Bonn können Sie sich an die E-Mailadresse  kontakt@smc-bonn.de wenden.

Mit der Zeit wächst der Erfahrungsschatz an und man traut sich an “grössere” Modellbauprojekte heran. Durch Tricks und Kniffe, die man sich bei Modellbaukollegen und Bekannten abgeschaut hat, kann jetzt so manches Problem gelöst werden.

Wieviel kostet der Einstieg in den Schiffsmodellbau ?

Wir beschreiben den Einstieg in den Modellbau anhand einer Kostenbetrachtung für das Modell einer Motoryacht (Einsteigermodell).
Das beschriebene Modell kann wahlweise als Motoryacht, Feuerwehrboot oder Zollboot nach eigenen Vorstellungen gebaut werden.

 

 

 

Baukasten “Dolly”

1005

59,50 EUR

Beschlagsatz “Dolly

1006

20,50EUR

E-Motor Power 400

4466

9,40  EUR

Entstörkondensatoren (Conrad)

 

0,90 EUR

Fahrakku 7,2 V 2000 mAh (Conrad)

227950

9,95 EUR

Elektr.Fahrsteller (Conrad)

229388

24,95 EUR

Klebstoffe und Farben

 

20,00 EUR

 

 

____________

Gesamtkosten  “Dolly” c.a.

 

145,20 EUR

 

 

 

Hinzu kommt noch eine Fernsteuerung, die auch für weitere Modelle genutzt werden kann.

4 Kanal RC ANL. 2,4 GHz c.a.

 

49,90 EUR

Senderakku NC Mignon 1100mAh (Conrad)

227952

9,95 EUR

Ladegerät für alle Akkus (Conrad)

223598

9,95 EUR

 

 

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“Dolly” fahrfertig  mit 4 Kanal Sender, Akkus und Ladegerät

 

225,25 EUR

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Um “Dolly” noch ein wenig attraktiver zu gestalten, kann der Sonderfunktionssatz “Löschmonitor und/oder der Sonderfunktionssatz “Schleppgeschirr” in die “Dolly” eingebaut werden.

Sonderfunktionssatz “Löschmonitor”

1009

48,50 EUR

Hubservo (Conrad)

223076

9,95 EUR

Sonderfunktionssatz “Schleppgeschirr”

1434

9,75 EUR

Auslöseservo (Conrad)

223076

9,95 EUR

Bei den Angaben handelt es sich um ein Informationen aus einem Angebotskatalog einer Modellbaufirma. Alle Angaben ohne Gewähr! Andere Anbieter können billiger, aber auch teurer sein. Bitte informieren Sie sich vorher gut über die jeweiligen Preise der Anbieter!

  •   Ein fahrbereites Modell eines Lotsenversetzbootes (oder Änliches Modell) kann für die Anfangszeit vom SMC gestellt werden!

Schiffsmodellbau auch ein Traum!

Wer hat nicht schon fasziniert an den Landungsbrücken gestanden und den einlaufenden Schiffen und Arbeitsgeräten zugesehen. So manch` ein Herz wandert dann, bildlich gesprochen, hinüber zu den einfahrenden und auslaufenden Schiffen.

Ein Abbild des vorbeifahrenden Dampfers, oder auch die genaue Nachbildung eines existierenden Seglers, können der Beginn zum Einstieg in ein wunderschönes Hobby sein.

Ist nicht Schiffsmodellbau kreatives Nachbilden des Gesehenen!!! Aber wieso stellt sich die Frage immer wieder? Durch die unterschiedlichsten Fähigkeiten des Modellbauers ergebenen sich auch die verschiedensten Ziele. Schiffsmodelle, das heisst, auch Teile davon, entstehen aus allen nur denkbaren Materialien wie z.B. Holz, verschiedenen Metallen, Kunststoffen, aber auch aus Abfallstoffen.

Aufgrund von Vorlagen, Zeichnungen der Originale oder den Überlieferungen aus der Geschichte entstehen, so wirklichkeitsgetreu wie möglich, Wunderwerke der Technik. Ob Segelschiffe des Mittelalters, Koggen aus der Zeit der Hanse oder mit Technik ausgereifte Frachter der Neuzeit; faszinierend sind sie allemal.

In mühevoller Kleinarbeit werden mit den individuellen Möglichkeiten in der heimischen Werkstatt Teile konstruiert, gesägt, gefeilt, geformt oder gebogen, mit Wärme behandelt und lackiert. Die Kreativität jedes einzelnen Modellbauers ist hierbei gefragt. Kaum einer, der nicht selbst Hand angelegt hat, um ein Teil selbst zu fertigen, kann erahnen, welche unermüdliche Energie dazu gehört.

Fertigmodelle

RTR (Rady to Run)
Moddelle mit diesem Label können aus Verpackung geholt werden, Batterien einlegen oder Akkus laden, dann kann es auch auch schon losgehen. In dieser Klasse können wir sagen “Was nichts kostet ist nichts”.
Die Käufer dieser Modell kommen an den See, das Boot wird startklar gemacht und in das Wasser gesetzt. Nach den ersten Versuchen in Ufernähe bewegt man das Boot dann auf die “offene See” hinaus. Damit beginnt der Ärger, das Boot bleibt liegen und reagiert auf keine Funkbefehle mehr. Im einfachsten Fall haben die Käufer des Modells nicht nach den genutzten Kanälen bei den anwesenden Modellbauern gefragt und es ergibt sich eine Kanalüberschneidung. Beiden Boote lassen sich nicht mehr steuern oder fahren unkontrolliert über den See, ein Modellbauer muss jetzt seinen Sender ausschalten damit der Kollege das Modell wieder an Land holen kann. Dabei besteht die Gefahr das eins der Modell jetzt unkontrolliert über das Wasser fährt und gegen das Ufer fährt und erheblich beschädigt wird.

Im zweiten Fall ist das Boot außerhalb der Reichweite des Senders gefahren worden und man muss einen Modellbaukollegen bitten das Boot wieder an Land zu schieben.

 Da bei der Herstellung dieser Boote natürlich gespart werden muss werden die Sende und Empfangsanlagen mit den geringsten Auswand hergestellt. Die Reichweite ist dadurch  stark begrenzt. Dabei kann man je nach Preisklasse des Modells die Reichweite von 3 Meter bis maximal 30 m von Sender aus rechnen. Selbst Modelle die eine auf dem Karton angegebene Reichwete von bis zu 100m haben erreiche diese oft nicht da die Empfänger oft von allen andren Funkanlagen gestört werden.(Amateurfunk, Kranfunk, Krankenhausfunk, andere Modellbauer). Das Problem entsteht durch eine kostengünstige Herstellung der Modelle und die dadurch schlechte Abstimmung des Empfängers. Man sagt der Empfänger ist so breitbandig das er alle Signale die in der Umgebung sind empfängt und dann nicht mehr auf die Signale von Sender hört.

Boote aus sehr günstigen Preissegment eigenen sich maximal für die Badewanne oder eine kleinen Gartenteich.
Boot im mittleren Preissegment können am See in Ufernähe und ohne andere Modellbauer genutzt werden.
Boote aus dem hohen Preissegment können auch am See genutzt werden und sind relativ störsicher
Boote die in einem sehr hohen Preissegment liegen können am See genutzt werden und sind störsicher.

Wenn sie nähere Informationen brauchen schreiben Sie uns ein an Mail an folgende Adresse.

ATR (Almost Ready To Run)

Diese Modelle untescheiden sich von den oben genannten Modellen nur dadurch, das diese Modelle noch selber zusammgesteckt werden müssen. minnimaler Bauaufwand, meistens mit einer Schere und Sekundenkleber zu lösen. Bei etwas aufwendigeren Modellen ist oft das Werkzeug in der Lieferung enthalten. Die Modell lassen sich im Normalfall am Küchentisch zusammenbauen.
Ansonsten gelten für diese Modelle die genau die selben Aussagen wie für die RTR Modelle.

Beim Modellbau ist es wie bei allen anderen Produkten glauben sie nicht der Werbung. Verkäufer im Supermarkt oder Baumarkt können oft keine fachlich korrekte Auskunft zu den Eckdaten des Modells geben. Viele Modellbaufachgeschäfte verkaufen diese Modell mittlerweile auch ohne zu beraten, da sie über jeden Cent der in die Kasse fließt froh sind. Im Internet werden diese Modell überall angeboten, fragen Sie vor den Kauf am besten jemanden der sich mit der Materie auskennt, sonst ist der Frust wenn das Modell nicht funktioniert groß.

Premiumklasse:

Im “HighEnd” Bereich der Fertigmodelle werden  Modelle für 3 Stellige Euro Beträge angeboten:
Nach dem Kauf braucht man nur noch den Empfänger die Akkus und der Sender zu kaufen und einzubauen. Die Modelle sind sehr detailliert und können natürlich mit den verschiedensten Bauteilen und Funktionen erweitert werden.

Die meisten “richtigen” Modellbauer werden (und tuen es jetzt schon) über diese Schiffe die Nase rümpfen. Eins sollte aber allen klar sein:
Die Zeit die Modellbauer früher in den Bau eines Modellbootes stecken konnten haben heute heute die wenigsten Menschen. Denn Zeit ist zum Luxus geworden, längere Arbeitszeiten (überstunden), höhere Erwartungen im Betreib (private Fortbildung), Erwartungen in der Familie sorgen dafür das man froh ist wenn man sich ein paar Minuten ausruhen kann. Man will sich dann keine Gedanken über Modellbauprobleme machen müssen.
Der Computer ruft auch schalt mich ein und setzt dich vor mich, genauso wie der Fernseher.
Außerdem haben viele Menschen gar keinen Platz eine Werkstatt im Haus/Wohnung einzurichten und verfügen zudem oft nicht über das nötige Handwerkliche Geschick ein solches Modell zu bauen.

Die Zukunft des Modellbaus wird in Fertigmodellen liegen und beim Modellfahren. Einige Hersteller haben diesen Trend schon erkannt und bieten in dem Bereich Modelle an.